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Wie sagt man Danke

Wann sagen Sie „danke“? Nur dann, wenn eine Leistung nicht selbstverständlich war? Oder auch wenn Sie die Leistung nicht erwartet haben oder Sie besonders gefreut hat? Oder ganz automatisch immer, weil Sie es gelernt haben immer für etwas zu danken? Wie man sich für Geschenke bedankt, haben Sie im letzten Kapitel gelesen. Aber wie bedankt man sich für kleine Gesten und Dienstleistungen?

Menschen helfen gerne, wenn sie es freiwillig tun.  Helfen ist ein natürlicher Instinkt der uns teilweise im Leben abhandengekommen ist. Also helfen wir nicht, weil wir ein „Danke“ erwarten. Trotzdem gibt uns ein „Danke“ ein gutes Gefühl und motiviert uns für weitere gute Taten.

Danken Sie individuell! Besser als ein „Danke für den Einsatz“ ist ein persönliches Danke mit der genauen Begründung, was Sie genau geschätzt haben. „Danke, dass Sie mir gestern Abend beim Versand geholfen haben. Ich hätte es alleine nicht geschafft und nur dank Ihrer Hilfe haben die Kunden die Einladung noch pünktlich erhalten“.

Ein „Danke“ als Motivation weiterhin zuvorkommend zu sein
Eine Verkäuferin bedankte sich bei mir, dass ich den Betrag genau ausgezählt hatte weil sie in der hektischen Mittagszeit schneller einkassieren konnte. „Danke, dass sie das Münz bereitgelegt haben. Da bin ich froh, weil es viel schneller geht.

Ein „Danke“ mit Verspätung
Manchmal kommt ein Danke auch verspätet. Ein Busschauffeur hat einem Kind 50 Rappen geschenkt für das Busbillet. Das Kind hat ganz erstaunt den Batzen genommen und kein Danke über die Lippen gebracht. Sein Vater bedankte sich Wochen danach beim Busschauffeur und gab ihm den Betrag (grosszügig aufgerundet) zurück und hat sich herzlich bedankt. Das Kind hat diese gute Tat sehr wohl registriert und dem Vater erzählt.

Ein „Danke“ herauskitzeln
W
enn ihr Umfeld das danken vergessen sollte und sie dies freuen würde so dürfen Sie auch einmal ein „Danke“ provozieren. Indem Sie zum Beispiel fragen „Konnten Sie meine Unterlagen gestern brauchen für die Sitzung“? Dann kann ihr Chef antworten „Oh ja, natürlich! Danke vielmals! Das habe ich in der Hektik fast vergessen zu erwähnen!

 

Es gibt verschiedene Arten ein "Danke" auszusprechen

 

Ein "Danke" per Karte
Es
gibt unzählige schöne Karten mit dem Aufdruck „Danke“. Diese Karten freuen mich immer sehr. Sie kommen unerwartet und die Versender der Karte bleiben mir noch besser in Erinnerung. Die Karte deponiere ich an einem Ort wo ich mich noch Tage oder Wochen danach daran erfreue! Erstaunlich, was eine Karte und ein paar handgeschriebene Worte bewirken können. Manchmal freut auch bereits ein spontanes „Danke“ auf einem Post-it-Zettel.

Ein unausgesprochenes "Danke"
Ein 
„Danke“ muss nicht immer das Wort „Danke“ beinhalten. Es darf auch ein „Schön bist du da“ oder „Es bedeutet mir viel, dass du dir trotz der vielen Arbeit die Zeit genommen hast mit mir ein Glas Wein zu trinken.“

Ein süsses "Danke"
Ein
Schoggiherz im Briefkasten am Tag nach der Einladung ist eine freudige Überraschung. Auf der beigelegten Karte könnte stehen „Der gestrige Abend war wunderschön und das Schoggiherz soll dir den Tag versüssen“.

Ein "Danke" mit Augen- und Körperkontakt
Wenn
Sie die Hände etwas länger halten beim Bedanken per Handschlag oder den Anderen umarmen ist die Wirkung natürlich noch grösser. Auf jeden Fall können Sie den Dank mit Ihren Augen und einem Lächeln Nachdruck verschaffen.

Dank annehmen
Nehmen
Sie einen Dank an! Freuen Sie sich und vermeiden Sie Bemerkungen wie „das war nicht der Rede wert“ oder „kein Problem“. Sie schwächen damit ihre Tat. Besser sind Aussagen wie ein „Das habe ich gerne gemacht“ oder „Das freut mich, dass ich helfen konnte“.


Haben Sie schon mal einen Termin vergessen? Oder sich im Ton vergriffen? Die Kollegin am Ende der hitzigen Sitzung als blöde Geiss tituliert? Oh, ein Glück haben Sie das gesagt und nicht wir... Doch erstmal gilt es: Abkühlen. Durchatmen. Fehler und Ausrutscher können passieren. Wichtig ist, dass darauf eine ehrlich gemeinte Entschuldigung folgt. Wie jedoch entschuldigt man sich richtig?


7 Tipps, sich richtig zu entschuldigen

Wann?
Bitten Sie sofort nachdem Sie den Fehler begangen haben, bzw. ins Fettnäpfchen getreten sind, um Entschuldigung. Durch zu langes Warten verliert Ihre Entschuldigung an Bedeutung. Eine Ausnahme bilden sehr emotionale Ausrutscher, über diese sollten Sie eine Nacht schlafen.

Wofür?
Bei kleinen Fehlern reicht eine kurze Entschuldigung, das können Sie auch per Mail oder Brief erledigen. Grössere Fehler verlangen immer nach einer persönlichen Entschuldigung. Auch wenn es ungemütlich ist, da müssen Sie jetzt durch! Manchmal ist zusätzlich zur mündlichen Entschuldigung noch eine schriftliche angebracht. Dann nämlich, wenn der Betroffene weitere Geschädigte über seine Unschuld informieren möchte.

Wo?
Bitten Sie möglichst unter vier Augen um eine Entschuldigung. Bei einem Kaffee und in einer ruhigen Ecke, wo Sie nicht gestört werden. 

Wie? 
Zurück zu Ihrer Kollegin, die Sie als Geiss bezeichnet haben. Gehen Sie sobald wie möglich auf sie zu und sehen Sie den Fehler ehrlich ein. Gestehen Sie Ihrer Kollegin also z.B. Folgendes ein: „Du Sandra, wir hatten gestern ein sehr emotionales und anstrengendes Meeting und waren überhaupt nicht gleicher Meinung. Dabei habe ich mich völlig im Ton vergriffen. Unsachlich und unprofessionell. Das tut mir sehr leid. Und ich bitte Dich, mein Benehmen zu entschuldigen.“

In welcher Form?
Bitten Sie stets um Entschuldigung, denn man kann sich nicht selbst entschuldigen. Sagen Sie: „Ich bitte um Entschuldigung“ und nicht „Ich entschuldige mich“. (Sie können schon, aber es ist nicht wirklich korrekt.) Unterlassen Sie umständliche Ausreden. Je mehr Punkte als Begründung aufgelistet werden, desto unglaubwürdiger erscheinen diese. Appellieren Sie nicht an das Verständnis der anderen Person und schliessen Sie nicht von sich auf andere, im Sinne von: „Das ist dir sicher auch schon passiert.“ Nein, ist es nicht. Dieses Malheur gehört Ihnen ganz alleine.


Wichtig! Eine Entschuldigung ist kein „sorry“. Ein Sorry kommt immer sehr schnell und salopp daher. Bitten Sie um Entschuldigung. Und schieben Sie der Entschuldigung kein „Aber“ hinterher, um sich zu rechtfertigen. Sie wollen ja um Verzeihung bitten.

Womit?
Wenn Sie oder Ihr Verhalten die Ursache für das Missgeschick waren, dürfen Sie auch gerne aktiv mithelfen, diesen Fehler wieder auszubaden. Ärmel hoch und ran an die Sache. Haben Sie einer anderen Person finanziellen Schaden zugefügt, dann kann eine monetäre Entschädigung angebracht sein. Überreichen Sie einen Reinigungsgutschein oder eine 20-Franken-Note mit einem netten handgeschriebenen Kärtchen, nachdem Sie jemandem Rotwein über die Bluse geleert haben. Sollten Sie jemanden persönlich verbal angegriffen haben, hilft Schokolade allein nicht, den Schaden wieder gut zu machen. 

Vor wem?
Wenn Sie eine Falschaussage über eine Person gemacht haben (unabsichtlich oder im noch schlechteren Fall absichtlich) oder gar jemanden in einer Sitzung vor anderen Leuten in ein falsches Licht gerückt haben, bitten Sie zuerst persönlich bei der betreffenden Person um Entschuldigung und korrigieren Sie sich, je nach Situation, an der nächsten Sitzung im selben Kreis nochmals mit einer Richtigstellung. 

Susanne Abplanalp 
Know-how und Leidenschaft für den souveränen Auftritt

Seit 2012 selbstständige Trainerin, Beraterin, Coach und Referentin für nationale und internationale Konzerne, KMU, Organisationen und Weiterbildungsinstitute. Verhandlungs- und Kommunikationskurse für Procure.

Über 25 Jahre Erfahrung als Marketingfachfrau, Verkaufsleiterin und Einkäuferin mit Führungsfunktion in verschiedenen Unternehmen.

Die Inhalte dieses Blogs stammen zum Teil aus dem Buch von Susanne Abplanalp. Im Office-Knigge finden Sie über 150 Praxistipps, zahlreiche Formulierungsbeispiele und persönliche Anekdoten, wie man überzeugend auftritt, Kunden wertschätzt und im Team erfolgreich ist.

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